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Geschichte

Am 15. Mai 1937 unterzeichnete der chweizerische Metall- und Uhrenarbeiterverband SMUV (die spätere Gewerkschaft Gewerbe, Industrie, Dienstleistungen (SMUV) und heutige unia) mit 19 Arbeitgeberverbänden der Uhrenindustrie den ersten Gesamtarbeitsvertrag des Landes.

Zum ersten Mal beschlossen Arbeitgeberorganisationen und Arbeitnehmergewerkschaften eines Industriesektors, landesweit und dauerhaft auf Kampfmassnahmen zu verzichten, ihre Beziehungen zu regeln und ihre Konflikte durch Verhandlungen und Schiedsgerichte zu lösen.

Der Abschluss des Übereinkommens von 1937 war die Folge eines Streiks, der wegen eines Lohnkonfliktes in einer wichtigen Bieler Fabrik für Metallzifferblätter ausgelöst wurde.

Das Modell der Uhrenindustrie dehnte sich schnell auf die gesamte schweizerische Wirtschaft aus, beginnend im Juli 1937 mit der Maschinenindustrie. Der Arbeitsfrieden ist nie garantiert. Er ist vielmehr die Frucht langer Arbeit. Er gründet auf Beziehungen, die zwischen den Sozialpartnern aufgebaut worden sind und die es erlauben, eine Konfrontation in einen Dialog zu verwandeln. Er ist ein zerbrechliches Gleichgewicht, um das immer wieder gekämpft werden muss und das eine starke Präsenz der Arbeitgeber in den Gesamtarbeitsverträgen erfordert.

 

Umschlag des ersten GAV (1937)

Convention patronale
de l'industrie horlogère suisse (CP)

Avenue Léopold-Robert 65
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2301 La Chaux-de-Fonds

Tél : +41 (0) 32 910 03 83
Fax : +41 (0) 32 910 03 84
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